Gesundes Dampfbad
Um sich vor Erkältungskrankheiten zu schützen, ist nicht nur eine gute Bekleidung und vitaminreiche Ernährung notwendig. Auch eine regelmäßige Abhärtung hilft, Erkältungen zu vermeiden. Der Besuch einer Sauna ist darum bei den meisten Völkern weit verbreitet. Die Russen härten sich in einem russischen Badehaus, der Banja ab. Die nordamerikanischen Lakota benutzen die „Inipi“, eine Indianische Schwitzhütte, zur Abhärtung und zeremoniellen Reinigung.
Im europäischen Raum hat das „Dampfbad“ eine lange Tradition.
Ein Dampfbad ist eine Saunavariante mit niederer Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit. In einer indianischen Schwitzhütte dagegen, ist die Temperatur extrem hoch und die Luftfeuchtigkeit geringer. In einem Dampfbad liegt die Temperatur zwischen 40 und 55 Grad. Die Luftfeuchtigkeit beträgt zwischen 80 und 100 %. Diese Kombination hat eine wohltuende Wirkung bei Atemwegserkrankungen. Ein Römerbad, auch Caldarium genannt, besitzt im Unterschied zum Dampfbad, verschiedene heiße und feuchte Bereiche.
Während der Schwitzphase im Dampfbad, wird die Körpertemperatur erhöht. Dieses künstliche Fieber tötet schädliche Krankheitserreger ab. Die anschließende Abkühlung des Körpers trainiert das Immunsystem. Dabei wird der Blutdruck gesenkt. Der Kreislauf, der Stoffwechsel und die Atmung, werden dabei angeregt. Das Wohlbefinden wird dabei gesteigert. Die gute Durchblutung der Haut beim Saunagang, hat eine trainierende Wirkung auf die Hautgefäße und sorgt für ein gutes Hautbild und eine langsamere Hautalterung. Durch das Dampfbad quillt die alte, obere Hautschicht, wird gelockert und kann leicht abgespült werden. Diese Körperreinigung ist schonend und gründlich.
Moderne Materialen machen es möglich kleine Dampfbäder oder Dampfduschen in die Wohnung zu integrieren.
Vor dem Besuch eines Dampfbades sollte der Arzt konsultiert werden.